Jahresrückblick 2021

Jahresrückblick 2021

2021 ist nun schon wieder vorbei und es wird Zeit, nochmal auf ein spannendes und erlebnisreiches Jahr zurückzublicken. Auch wenn uns Corona das Leben schwer gemacht hat und vieles eingeschränkt war, gab es zwischendurch auch viele schöne Glücksmomente und Abenteuer.

Nordfriesland

Im Mai fuhren wir an die schöne Nordseeküste. Persönlich war ich dort bisher nur mal ein paar Stunden, als ich 2012 auf dem Elberadweg unterwegs war und in Cuxhaven mein Ziel erreichte. Diesmal sollte es aber in die Region Nordfriesland gehen. Zum ersten Mal in dieser Gegend fanden wir doch relativ schnell ein paar schöne Plätze zum verweilen und haben das Wetter voll ausgenutzt. Besonders angetan hat es mir der Leuchtturm Westerheversand, der für mich mittlerweile einer der schönsten Leuchttürme Deutschlands ist. Dort waren wir, wie ihr euch vorstellen könnt, nicht nur einmal zum fotografieren und entspannen unterwegs.
Aber auch andere Orte, wie die Insel Sylt, haben wir auf unserer Tour erkundet und sind dabei mit einem Autozug gefahren, mal eine ganz besondere Erfahrung. Auch auf Sylt gab es viele Leuchttürme und schöne Strände zu bestaunen. Später ging es mit der Fähre dann auch noch nach Pellworm und dort mit dem Rad über die Insel. Aber auch noch viele weitere Orte, wie z.B. Sankt Peter-Ording, standen auf unserem Reiseplan. Als wir den Heimweg antraten, schauten wir noch kurz in Lübeck und Travemünde vorbei und ich erinnerte mich an vergangene Jahre, als ich als Kind in der Umgebung den Urlaub verbrachte. Insgesamt hat uns Nordfriesland sehr gut gefallen und es bleiben tolle Eindrücke und Fotos zurück. Ich kann jedem empfehlen, diese schöne Gegend selbst einmal zu besuchen.

Mallorca

Im September reisten wir auf die Urlaubsinsel Mallorca. Auch dort war ich persönlich noch nie, habe aber immer viel positives gelesen und gehört. Nicht wegen des Ballermanns, sondern wegen der fantastischen Landschaft. Wir waren zehn Tage unterwegs und erkundeten den nordwestlichen und südöstlichen Teil der Insel. Highlight war unter anderem der Sonnenaufgang am Cap Formentor mit den grandiosen Straßen, der Küstenregion und dem Leuchtturm ganz am Ende der Halbinsel. Aber auch abseits gab es sagenhafte Landschaften zu bestaunen, interessante Gärten und Orte zu besuchen, sowie in kleinen wilden Buchten zu träumen. Besonders die Felsformationen an der Küste und die engen geschlängelten Straßen haben es mir angetan. Das Meer dabei immer nur eine Handbreit entfernt.
Auch im zweiten Teil der Reise blieb das Meer unser ständiger Begleiter. Wir besuchten interessante kleine Bergdörfer, die zum Verweilen einluden, alte Ruinen, imposante Steintorbögen und sogar eine Tropfsteinhöhle mit unterirdischem Live-Konzert. Mallorca ist einfach eine tolle Insel, wo es verdammt viel zu entdecken gibt und wo für jeden etwas dabei sein sollte.

Jordanien

Zum Abschluss des Jahres ging dann der letzte Urlaub noch nach Jordanien. Die Idee hatten wir schon im letzten Jahr, doch zu dem Zeitpunkt herrschte dort Lockdown. Zirka eine Woche hatten wir Zeit, das schon etwas speziellere Land zu erkunden. Viele Bekannte von mir können sich gar nicht vorstellen, in dieses Land zu reisen. Zu viel Angst und Unsicherheit schwirrt in den Köpfen herum, jedoch ist Jordanien ein sehr sicheres Reiseland und definitiv eine Empfehlung. Los ging es für uns in der Hauptstadt Amman, von wo aus wir in Richtung Felsenstadt Petra fuhren. Hier erlebten wir zwei fantastische Tage und lernten die alten Ruinen bei mehreren Wanderungen kennen. Viele Kilometer erstreckt sich dabei das Arsenal und verschiedene Wege waren möglich. Besonders bekannt ist wohl das Schatzhaus, wo unter anderem auch der Klassiker Indiana Jones gedreht wurde.
Weiter ging es für uns mit einer geführten Jeeptour in die Wüste Wadi Rum. Mit unserem Guide fuhren wir tolle Punkte an, gerieten sogar in Sandstürme und am Ende bestaunten wir den grandiosen Sonnenuntergang inmitten des roten Sandes. Ein unglaubliches Gefühl, zumal hier auch einige große Filme gedreht wurden. Später ging es zur Übernachtung in ein Wüstencamp und bei tollem Essen und Gesängen brachten wir einen schönen erlebnisreichen Tag zu Ende. Nachts fotografierten wir noch ein paar Sterne und am nächsten Morgen waren wir pünktlich zum Sonnenaufgang schon wieder unterwegs, um das Licht der Wüste einzufangen. Nach dem Frühstück ritten wir auf Kamelen zurück, mal eine ganz interessante Erfahrung.
Die restlichen Tage besuchten wir noch das Tote Meer und ließen uns im Wasser schwerelos treiben, erkundeten zum Teil karge Landschaften, schauten uns einige alte Wüstenschlösser an und genossen die Zeit im arabischen Land Jordanien, die viel zu schnell vorbei war. Jordanien ist ein Land, was man gesehen haben muss. Leider war es nicht möglich, in der einen Woche alle Sehenswürdigkeiten kennenzulernen, aber für einen Großteil hat es gereicht. Wir haben tolle Menschen getroffen, viel Geschichte erlebt und fantastische Orte besucht. Danke Jordanien.

Dankeschön liebe Heimat

Einige Touren habe ich natürlich auch wieder in der Heimat unternommen, allem voran im Elbsandsteingebirge. Egal ob schöne Wanderungen, Klettereien oder spannende Fototouren, irgendwie ist man doch gern hier daheim und es gibt überall kleine und große Highlights zu entdecken.

Ich möchte jetzt Danke sagen…Danke für all die schönen und tollen Begegnungen mit euch, Danke für die aufregenden Abenteuer und Reisen, die ich dieses Jahr mit euch zusammen erleben durfte. Danke für die kleinen und großen Momente, die tollen Gespräche und das ihr ein Teil von meinem 2021 wart. Für 2022 wünsche ich euch nur das Beste, bleibt gesund und lasst euch nicht die Lust am Reisen und Fotografieren verderben.

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