Kleiner Jahresrückblick 2019

Kleiner Jahresrückblick 2019

Das alte Jahr ist nun mit tosendem Applaus verabschiedet wurden und ein neues Jahrzehnt ist eingeläutet. Grund genug, um 2019 nochmal Revue passieren zu lassen. Auch in dem nun vergangenen Jahr durfte ich wieder einige Abenteuer, Reisen und schöne Fotomomente erleben von denen es sich durchaus zu berichten lohnt.

Island hat mich wieder

2013 bereiste ich schon einmal Island damals noch mit Fahrrad und Zelt. Das Land hat mich nie wirklich losgelassen und es war klar, dass ich eines Tages wieder auf die Insel zurückkehren werde. Diesmal sollte es im März soweit sein. Wir wollten Island einmal im Winter erleben und waren vor allem auf der Suche nach dem Polarlicht. Der Monat März sollte sich dafür noch gut eignen. Die Reise begann in Richtung Halbinsel Snaefellsnes, über Teile des Golden Circle und die Südküste entlang. Die majestätischen Wasserfälle in Kombination mit der einzigartigen Natur, dem Lavagestein, den schwarzen Stränden und der Küste machen das Land für mich zu etwas ganz besonderem. Im Winter wirkt alles nochmal rauer und mystischer, als es so schon ist. Vor allem aber den Wind darf man nicht unterschätzen. Am Ersten Abend haben wir uns noch gewundert, was das für ein grüner Schleier am Himmel war, für das bloße Auge kaum erkennbar. Wir stellten unsere Kameras auf, machten eine Langzeitbelichtung und waren hin und weg…da ist sie, die gesuchte „Aurora borealis“. Der Ausflug hat sich gelohnt. Leider haben wir sie dann an keinem weiteren Abend zu Gesicht bekommen, aber dennoch waren wir hin und weg von diesem mystischen Himmelsschauspiel.

Korfu

Im Sommer bin ich mit meiner Freundin nach Griechenland auf die Insel Korfu geflogen. Mit Mietwagen wollten wir die Insel auf eigene Faust erkunden. Entlang teils enger fast immer sehr kurviger oder abgelegener Straßen zu kleinen Bergdörfern, tollen Aussichtspunkten und Buchten auch abseits von den Touristenmassen und dazu das leckere griechische Essen und freundliche Menschen durften wir auf Korfu erleben, erfahren, und genießen. Besonders gefallen hat uns bei unserer Entdeckungsreise um die Insel der Blick vom höchsten Berg Korfus, der Besuch bei einer der letzten traditionellen Seifenfabriken und eine Fahrt auf unserem Mietboot entlang der Westküste Richtung Südspitze, die unseren Urlaub abrundeten. Am Ende waren wir zwar den ganzen Urlaub wieder unterwegs und mit ausruhen bzw. lange entspannt am Strand liegen war nicht viel, es hat sich aber definitiv gelohnt Korfu kennenlernen zu dürfen..

Blick aufs Meer
Abgelegene Strände auf Korfu

Usedom

Wie schon im Jahr vorher, hat es mich auch 2019 wieder für ein paar Tage auf die Ostseeinsel Usedom verschlagen. Es ist etwas besonderes, wenn man früh zum Sonnenaufgang alleine am Strand fotografieren und den Fischern zusehen kann. Die Insel bietet für mich bei jedem Besuch neue, tolle Fotomotive aber auch Entspannung vom Arbeitsalltag und ist daher immer wieder eine Reise wert.

Möwen an der Ostsee

Deutschlands höchster Berg

Manchmal wünschte ich mir etwas näher an der Zugspitzenregion zu wohnen. Wie schön wäre es, wenn ich nicht so weit fahren müsste, um beispielsweiße am mystischen Eibsee tolle Fotos machen zu können. Schon letztes Jahr war ich mit einem Kumpel „unten“ zum fotografieren. Dieses mal aber wollten wir auf Deutschlands höchsten Berg klettern. Schon im Vorfeld haben wir uns über die möglichen Auftstiege informiert und uns entschieden, über das Reintal bis zur Knorrhütte aufzusteigen und von da dann nach ganz oben. Es war ein traumhaftes Gefühl, oben angekommen zu sein und sich den Gipfel wirklich verdient zu haben…auch wenn wir erstmal ein bisschen erstaunt über die Massen an Touristen waren. Im Anschluss erfolgte dann wieder der Abstieg zur Knorrhütte und am nächsten Morgen übers Gatterl wieder ins Tal. Der Aufstieg auf die Zugspitze hat sich für uns definitiv gelohnt und es war eine tolle Bergerfahrung, die dann Abends mit ein paar entspannten Fotos am Eibsee langsam zu Ende ging. Am nächsten Tag wollten wir uns dann nochmal an einen Klettersteig wagen und haben uns für den Alpspitz-Ferrata entschieden. Ebenfalls ein wunderbarer Tag mit viel Kletterei. Wie immer waren die Tage in der Region Zugspitze für mich etwas ganz besonderes, wo ich mich gerne zurück erinnere.

Die Bergbesteigung beginnt im Reintal
Gipfelkreuz der Zugspitze

Auf Safari in Südafrika

Das größte Abenteuer des Jahres sollte gleich im Anschluss an die Zugspitze aber noch folgen. Für ganze 3 Wochen ging es für mich und 3 Reisende im September nach Südafrika. Unsere Ziele waren wilde Tiere, weite Landschaften und das eine oder andere Abenteuer. Nach der Landung in Johannesburg und der Abholung des Mietwagens ging die erste Route in Richtung Pilannesberg Nationalpark. Das erste mal Safari im Leben ist schon was besonderes. Wir fuhren möglichst früh in den Park, weil die Temperaturen um diese Uhrzeit noch nicht so extrem warm waren und wir uns mehr Tiere erhofften. Und was sollen wir sagen…es hat sich gelohnt. Giraffen in freier Wildbahn, Elefanten, Nashörner, Antilopen und viele mehr. Bei den Big Five hat uns einzig der Leopard gefehlt. Die erste Etappe nach unserem Safari-Tag war die Panorama-Route, beginnend mit dem drittgrößten Canyon der Welt, dem Blade River inklusive Wanderung, Fotos eines wunderbaren klaren Sternenhimmels, sowie Sonnenauf- und Untergängen direkt bei den „Three Rondavels“. Danach durften wir entlang der Route zahlreiche schöne Wasserfälle entdecken und durch Zufall landeten wir auch in der höchsten Brauerei Afrikas, Auf dieser Strecke erfuhren wir was Weite bedeutet. Die Route trägt Ihren Namen definitiv zu recht.

Nach dem Inlandsflug von Johannesburg nach Port Elisabeth begann der zweite Abschnitt unserer Reise. Auch hier war der Beginn eine Safari diesmal im Addo Elefantenpark. Mit dem Mietwagen fuhren wir weiter immer entlang der Küste bis nach Kapstadt. In dieser Zeit genossen wir teilweise menschenleere Strände, eine Wanderungen entlang der steinigen Küste im Tsitsikama Nationalpark, beobachteten Pinguine und Wale und standen am südlichsten und südwestlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents und natürlich überblickten wir Kapstadt vom Tafelberg aus. Hier hatte sich ebenso wie auf die Zuspitze der teils mühevolle Aufstieg gelohnt. Südafrika war 3 Wochen Abenteuer pur. Jeden Tag gab es etwas neues zu entdecken und zu bestaunen. Die Tiere in freier Wildbahn, die vielfältigen Landschaften und die Menschen sind etwas ganz besonderes. Es lohnt sich wirklich, sich dieses Land genauer anzuschauen und wir sind froh, diese Reise angetreten zu sein.

Prag und die Sächsische Schweiz

2019 hat es mich auch mal wieder für 3 Tage nach Prag verschlagen. In dieser Stadt gibt es immer wieder viel zu entdecken und wenn man sich wirklich mal die Zeit nimmt, um mit der Kamera auf Motivsuche zu gehen, dann kann man an jeder Ecke was altbekanntes und doch neues zu entdecken.

Da die Sächsische Schweiz fast mein Zuhause ist, führten mich meine Wege auch 2019 immer wieder dahin. Mehrmals war ich das Jahr über dort zum fotografieren und natürlich auch zum wandern. Ob in luftiger Höhe unterwegs oder doch nur, wie viele andere Fotografen, zum Sonnenaufgang/-untergang an der Basteibrücke. Immer wieder ist es schön, die Sandsteinfelsen in seiner Landschaft zu sehen und zu bestaunen.

Die berühmte Basteibrücke

Ich kann nur hoffen, dass 2020 ein ebenso aufregendes Jahr werden wird wie es das alte war.
Euch allen wünsche ich nun ein gesundes und vor allem abenteuerliches neues Jahr!

1 Comment
  • Hannes Vogel
    Posted at 19:57h, 05 Januar Antworten

    Sehr schön geschrieben und es ist wirklich immer wieder fantastisch, die Fotos deiner Abenteuer zu bewundern!

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